Teil 1: Genf

Der erste Teil unserer Reise führte uns vom 10. bis 12. August in die Westschweiz nach Genf. Die Stadt, die sich selbst gern als kleinste Metropole der Welt bezeichnet, zeigt sich auch dementsprechend weltoffen und vielseitig.

Leider jedoch wurde mir auf der Zugfahrt dorthin die Kameratasche mitsamt Kamera geklaut, so dass ich während der gesamten Reise nur noch mit dem iPhone fotografieren konnte. Die Polizei auf dem Genfer Bahnhof spricht (offenbar) nur französisch, jedenfalls konnten wir uns bei der Aufnahme der Diebstahlsanzeige nur schwer auf Englisch verständigen. Deutsch ging auch nicht, obwohl ich immer dachte, die Schweiz sei dreisprachig.

Generell fiel mir auf, dass überall französisch gesprochen (und geschrieben) wird, obwohl die Stadt von ca. 45% Ausländern bewohnt wird.

Genf ist eine sehr sehenswerte Stadt, allen voran natürlich der See und die große Wasserfontäne, umgeben von tollen Bergen. Aber auch die Altstadt, die Kathedrale, die vielen Parks und die internationalen Organisationen sind mehr als einen Besuch wert. Besonders beeindruckend empfand ich den Besuch im Palais der Nationen, dem Sitz der UNO in Genf. Bereits seit 1919 war Genf der Sitz des Völkerbundes, 1936 wurde das Palais der Nationen eingeweiht und wird seit 1945 von der Nachfolgeorganisation UNO genutzt.

Genfer See und Jet d'eau St. Pierre Blumenuhr am Eingang vom Jardain Anglais United Nations

Gewohnt haben wir im Hotel Central, einer einfachen aber günstigen Unterkunft direkt in der Innenstadt gelegen. Bei der Vielzahl an internationalen Gästen und Veranstaltungen/Konferenzen sind Hotels in Genf wohl allgemein recht teuer.

Ein wichtiger Tipp: Im Hotel nach dem Touristenticket für den ÖPNV fragen, dieses gibt es kostenlos und es berechtigt zur Benutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten Stadtgebiet, inklusive der gelben Wassertaxis auf dem See.

Bilder von Genf im Fotoalbum auf Flickr.

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