Teil 3: Paris

Vom 14. bis zum 17. August führte unsere Reise uns in die französische Hauptstadt Paris und ich muss sagen, es hat mir sehr gut gefallen.

Panorama Paris

Direkt nach der Ankunft am Bahnhof Gare de Lyon kauften wir uns ein 3.Tages-Touristenticket „Paris Visite, das neben der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel auch Vergünstigungen bei Eintritt in Museen oder ähnliches bietet. Mit dem Ticket begaben wir uns dann direkt in das anfangs verwirrende Metro-System und fuhren zum Gare du Nord, in dessen Nähe unser Hotel lag. Schnell einchecken, kurz ausruhen und dann ging es direkt auf die erste Entdeckungstour zur Kathedrale Notre Dame. Geduldig stellten wir uns in die Schlange am Eingang und brüteten in der Sonne und geduldig ließen wir uns mit den Menschenmassen durch die Kirche treiben, ähnliches habe ich bisher nur im Kölner Dom erlebt. Weiter ging unser Rundgang nach einem Kaffee und Eis am Seine-Ufer zur Bastille-Oper, zum Pantheon, dem Luxemburg-Garten und dem Montparnasse-Turm, wo wir zum Sonnenuntergang den Rundblick auf Paris genießen konnten. Später fuhren wir noch zum Eiffelturm, besichtigten ihn aber nur von unten.

Tag 2 begann nach kleinem Frühstück im Hotel mit einem mehrstündigen Rundgang im Louvre, danach über den Place de la Concorde und dem Champs Élysées zum Triumpfbogen. Schließlich genehmigten wir uns auch ein Abendessen am Champs Élysées.

Am dritten Tag machten wir uns auf zur Basilika Sacre Coeur und den umgebenden historischen Gassen, besichtigten die Kirche Madeleine, nochmal den Place de la Concorde, das Hotel des Invalides – den Invaliden-Dom ließen wir allerdings aus – sowie noch einmal den Eiffelturm. Dieses mal entschieden wir uns auch zu einem Aufstieg, und zwar per Treppe, weil die Fahrt mit dem Aufzug ungleich teurer wäre und die Schlange wesentlich länger. Bin zwar gut ins Schwitzen gekommen, dafür gab es auf der ersten und zweiten Ebene wiederum schöne Aussicht und Abkühlung durch den Wind. Der Turm ist schon ein beeindruckendes Bauwerk. In der Nähe des Eiffelturms gibt es übrigens eine Replik der Freiheitsstatue, der wir auch einen Besuch abstatteten. Zuletzt suchten wir noch das Rathaus auf, da war aber ein Rockkonzert, so dass wir nicht so viel sehen konnten.

Unser Hotel „Williams Opera“ war zum Zweck des Übernachtens und Ausruhens vollkommen ausreichend, das Frühstück hat den Namen „petit“ allerdings tatsächlich verdient.

Die Tage waren sehr eindrucksvoll und erlebnisreich, wir haben lange nicht alles gesehen, was Paris zu bieten hätte, so dass wir auf jeden Fall nochmal hinfahren müssen. Von Stuttgart aus ist das mit der Bahn ja eigentlich auch gar kein Problem.

Einige Bilder der Tage gibt es im Fotoalbum auf Flickr.

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