Feststellungsbescheid nach § 18 Abs. 5 a BAföG

Überraschenderweise hatte ich heute Post vom Bundesverwaltungsamt Köln im Briefkasten. Überraschend deshalb, weil ich jetzt noch nicht damit gerechnet hatte. Das Bundesverwaltungsamt in Köln ist u.a. für die Rückzahlungsmodalitäten der BAföG-Darlehen zuständig.

Für mich beginnt die Rückzahlungsperiode im Herbst diesen Jahres, doch hatte ich eigentlich mit einem späteren Zeitpunkt gerechnet. Denn bei allem was ich bisher gelesen hatte war immer von einem Zeitraum von fünf Jahren nach dem Ende der Förderungshöchstdauer die Rede. Nach meiner Rechnung und Unterlagen ging die Förderungshöchstdauer aber bis zum August 2007. Das Gesetz sieht das aber anders und nimmt das Ende der Förderungshöchstdauer für den ersten Bildungsabschnitt zur Grundlage des weiteren Prozesses. Weil ich also im August 2004 den Bachelor-Abschluss gemacht habe und so lange auch BAföG erhielt, ist dieses Datum nun der Ausgangspunkt für die Berechnung der Darlehensrückzahlung. Fünf Jahre später muss ich die erste Rate zahlen, sprich im September 2009. Freilich wird aber das später gezahlte BAföG aus dem zweiten Bildungsabschnitt bis zum Master in der Berechnung der Darlehensschuld mit einberechnet.

Interessant und natürlich aus meiner Sicht sehr positiv zu bewerten ist die Begrenzung der Rückzahlungslast auf maximal 10.000,- EUR, selbst wenn man ein höheres Darlehen angesammelt hat.

Man kann seine Schulden auch durch eine einmalige Überweisung tilgen und erhält hierfür großzügigen Nachlass. In meinem Fall sind das immerhin 39 Prozent, die mir vom Darlehen erlassen werden. Allerdings wird der Nachlass wiederum vom Gesamtdarlehen berechnet und nicht von den maximal zu zahlenden 10.000 EUR ;) Im Endeffekt macht das für mich dann nur noch eine Ersparnis von 1,4 Prozent.

Nun ist also erstmal großes Rechnen angesagt: Ist es besser, 10.000 EUR auf ein Festgeldkonto bei (momentan) 2 Prozent Zinsen anzulegen und davon die regelmäßigen Tilgungsraten zu zahlen? Oder ist die Ersparnis bei sofortiger gesamter Rückzahlung doch größer?

Es gibt außerdem (u.a.) noch eine weitere Möglichkeit, einen Nachlass zu erhalten: Antrag auf leistungsbedingten Teilerlass. Bei Abschluss des Studiums innerhalb der Regelstudienzeit (oder 1 Semester darüber) und unter den besten 30 Prozent des Jahrgangs gibt es nochmals einen Teilerlass von 20 Prozent. Diesen Antrag habe ich natürlich gestellt und hoffe nun auf eine Reduzierung des Darlehens und damit der Rückzahlungslast.

Mal sehen was dabei rauskommt.

Dornbirn, St. Gallen & Zürich

Am Freitag fuhren wir (Jingjing am Steuer) frühzeitig los nach Dornbirn zur dortigen FH. Dort haben wir an der Tagung zum UdayVI teilgenommen und ich hielt einen Vortrag. Mehr zur Veranstaltung steht hier. Die FH ist ein moderner Neubau, sehr gut ausgestattet, Dornbirn liegt in Westösterreich, im Dreiländereck am Bodensee, eine schöne Urlaubsregion. Am Abend machten wir noch einen kleinen Stadtrundgang und genossen ein Gläschen Wein im Restaurant unseres Hotels.

Samstag fuhren wir dann in die Schweiz und schauten uns St. Gallen an. Jingjing war in erster Linie an der Uni interessiert, die sich aber als grauer Betonklotz und zur Zeit rießige Baustelle herausstellte. Was ich nicht wusste ist, dass ein Teil der Altstadt – das Stiftsviertel – zum Unesco Weltkulturerbe gehört. Dort besichtigten wir die Stiftsbibliothek mit einigen wertvollen Schätzen alter Schriftstücke.

Weiter fuhren wir nach Zürich, wo wir Tobias, Nicole und Elly besuchten, die uns mit einem leckeren Abendessen empfingen und mit denen wir uns am Abend schön unterhielten. Zum Sonntag führten sie uns nach einem gemütlichen Frühstück durch die Stadt und zeigten uns die verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Zürich gefällt uns sehr gut. Aufkommender Regen vermieste uns allerdings den Rückweg zur Wohnung entlang des Seeufers, so dass wir ziemlich durchnässt dort ankamen. Im Regen fuhren wir (Jingjing wiederum am Steuer) dann auch wieder nach Hause.

Dennoch ein schönes erlebnisreiches Wochenende. Wir danken für die Gastfreundschaft und bestimmt kommen wir auch nochmal nach Zürich, nicht zuletzt um die 25 EUR für die Autobahnvignette auch zu rechtfertigen ;-)

Fotos demnächst bei Flickr.

Update: Hier sind die Fotos.

Masterprüfung bestanden

Mit dem heutigen Tag endet nun das Kapitel Studienzeit für mich. Am Mittwoch habe ich die Verteidigung meiner Masterarbeit mit der Traumnote von 100% bestanden und kann mich nun Master of Science nennen. So ganz komme ich aber von dem Thema trotzdem nicht los, denn jetzt werde ich es noch als Beitrag beim “usability Day VI” in Dornbirn abgeben sowie als Vorschlag für die “Mensch & Computer 2008″ in Lübeck einreichen. Und auch der FH Erfurt werde ich treu bleiben, schon im kommenden Sommersemester als Lehrbeauftragter für “Dynamische Webprogrammierung (TYPO3)”.

MA abgegeben

MasterarbeitHeute habe ich also meine Masterarbeit offiziell abgegeben. Zum Ende wurde die Zeit ein wenig knapp, aber zeitlich liege ich noch im Rahmen ;-) Nächsten Mittwoch ist die Verteidigung und dann neigt sich das Kapitel Studium endlich dem Ende zu.

136 Seiten,
21 Abbildungen,
11 Tabellen,
ca. 30661 Wörter,
ca. 5030 Zeilen ;-)

An dieser Stelle sei schon einmal allen gedankt, die mich unterstützt haben, sei es als Probanden im Usability-Test, als Helfer, wenn LaTeX nicht so wollte wie ich oder bei der Endkorrektur als geduldige und hilfreiche Lektoren. Und natürlich meiner Frau für die seelische und moralische Unterstützung :-)

Hier noch meine Bewertung des Druck-Shops: http://www.qype.com/review/144387

EVAG Earth

Etwas Neues aus der Kategorie Studium: Im Seminar “3D Geoinformationssysteme” bei Prof. Grimm hatten wir gestern Abschlusspräsentation. Mit drei Kommilitonen habe ich an einem Projekt gearbeitet, die Straßenbahnen der Linie 2 der EVAG als 3D-Objekt in Google Earth darzustellen.

Das Ergebnis haben wir “EVAG Earth” getauft. Es kann über die Projektwebsite abgerufen werden: evag.xalax.de

Durch Google-Earth wird eine KML-Datei aufgerufen, die in regelmäßigen Abständen ein PHP-Skript auf der Projekt-Website abruft. Dieses PHP-Skript generiert wiederum KML-Dateien, die die Position und das Modell der Straßenbahn enthalten.

Maus-Video

Mal wieder was Neues aus der Kategorie Studium: Der Video-Film aus dem letzten Semester ist nun seit dem 15.11.06 fertig und ich hab es jetzt auch endlich mal geschafft, ihn hochzuladen. Der Film ist von Carsten, Tobias und mir und wir erzählen im Stil der “Sendung mit der Maus” die Geschichte von der Herstellung eines Regals.

Videoaufnahmen sind im Kasten

ÿber das Pfingstwochenende haben wir (Tobias, Carsten und ich) die Aufnahmen für unser Videoprojekt an der FH Erfurt vorgenommen. In drei anstrengenden Tagen haben wir ungefähr 3 Stunden Material aufgenommen. Nun müssen wir dieses auf dem digitalen Schnittsystem einspielen, sichten und dann daraus etwa 10 Minuten Film schneiden. Wir produzieren einen kurzen Film über die Herstellung eines Regals, im Stil von der “Sendung mit der Maus”. Unser Hauptdarsteller hat in seinem Wohnzimmer so viele Bücher, dass er sich kaum noch bewegen kann. Zuerst versucht er selbst, ein Regal zu zimmern, aber das will ihm nicht so recht gelingen. Deswegen gehen wir zu einer Tischlerin, die ein richtiges Regal für ihn baut. Weitere Fotos von den Dreharbeiten gibt es auf meiner Flickr-Seite.

Kurz durchatmen

Der größte Teil der Prüfungen ist geschafft und ich kann mal kurz durchatmen und mich etwas durch die letzten Artikel und Postings in Blogs, Mailinglisten und Usenet wühlen.

Dabei wurde ich auf ein Interview mit Steve Krug aufmerksam. Steve ist Webdesigner und kämpft vor allen Dingen für kluges Design und gute Usability auf Webseiten. Von seinem Buch “Don’t make me think!” ist gerade die zweite Auflage erschienen. In dem Interview bei Marketing Sherpa spricht er über Blog-Design, zu neugierige Formulare und Chefs, denen mit einer “Du bist ein Trottel” Email gesagt werden muss, dass rießige Flash-Applikationen und bunte Grafiken nicht einmal annähernd gute Webseiten ausmachen.

Das Interview gibt es als MP3 und Textversion bei: http://www.marketingsherpa.com/sample.cfm?contentID=3165

Prüfungsstress

Sie geht wieder los, die Prüfungszeit. Der erste Test liegt schon hinter mir in Form des Abschlussvortrags für das Hauptseminar. Die weiteren Termine sind wie folgt:

  • 18.01.06: 90 min Klausur XML,
  • 19.01.06: 90 min Klausur eBusiness,
  • 19.01.06: mündliche Prüfung Englisch,
  • 24.01.06: mündliche Prüfung Grafische Datenverarbeitung,
  • 26.01.06: 90 min Klausur Datenbanken,
  • 01.02.06: 90 min Klausur Softwareergonomie und
  • 02.02.06: Abschlussvortrag OLAP/Data-Mining mit SPSS.

Die nächsten Wochen geht es also hart zur Sache, ihr dürft mir die Daumen drücken ;-)