Augsburg und die Fuggerei

Augsburg Fuggerei
Ursprünglich hochgeladen von Harald [ha75]

Schon vor knapp zwei Wochen waren wir zu einem Abstecher in Augsburg. Ich wusste gar nicht, dass die Stadt so groß ist und hatte eher eine Kleinstadt wie Weimar erwartet. Aber in Augsburg finden sich sogar römische Spuren.

“Der Name der Stadt geht auf die römische Siedlung Augusta Vindelicorum zurück, die 15 v. Chr. unter dem römischen Kaiser Augustus als Castra gegründet wurde.”

Interessant ist auch die Fuggerei. Die Fugger als altes und reiches Handelsgeschlecht waren mir schon noch irgendwie bekannt. Aber dass Jakob Fugger der Reiche auch im Jahr 1521 die damit älteste Sozial-Siedlung der Welt gegründet hat, war mir unbekannt. Als Bedürftiger kann man dort sehr günstig wohnen:

“Die Jahres(kalt)miete für eine Wohnung in der Fuggerei beträgt bis heute den nominellen Gegenwert eines Rheinischen Gulden (umgerechnet 0,88 Euro) sowie täglich drei Gebete für den Stifter und seine Familie.”

Voraussetzung ist aber, dass man Augsburger, katholisch und unverschuldet in Not geraten sein muss.

Eine Woche in Erfurt

Letzte Woche verbrachte ich an alter Wirkungsstätte in Erfurt, es stand wieder ein Blockseminar in TYPO3 an der Fachhochschule auf dem Programm.

Sonntag nachmittag bin ich in Erfurt schon angekommen und habe am Abend gemeinsam mit Freunden das EM-Finale im Waldkasino gesehen. Der Biergarten war bis auf den letzten Platz besetzt und die Stimmung trotz der der deutschen Niederlage gut und entspannt.

Auch die restliche Woche stand, neben dem Abhalten der Seminare, unter vollem Programm. So wurde z.B. am Dienstag der Förderverein der Angewandten Informatik an der FH Erfurt gegründet und anschließend das Sommerfest der Mitarbeiter, Professoren und Dozenten gefeiert.

Gewohnt habe ich im Hotel IBB in der Gotthardtstraße hinter der Krämerbrücke, ein modernes und sehr gut ausgestattetes Haus, in dem ich mich recht wohl gefühlt habe. Lediglich den etwas muffigen Geruch im Zimmer, der anscheinend aus der Abluftanlage der Küche kam, musste ich jeden Tag durch weites Öffnen der Fenster vertreiben.

Alles in Allem habe ich mich letzte Woche sehr wohl gefühlt, die Stadt ist mir so vertraut, dass ich mich gleich wieder wie zu Hause gefühlt habe. Schade, dass die Woche schon wieder um ist. Aber im nächsten Semester werde ich wieder als Dozent an der FH arbeiten und dann regelmäßig nach Erfurt fahren dürfen.

Dornbirn, St. Gallen & Zürich

Am Freitag fuhren wir (Jingjing am Steuer) frühzeitig los nach Dornbirn zur dortigen FH. Dort haben wir an der Tagung zum UdayVI teilgenommen und ich hielt einen Vortrag. Mehr zur Veranstaltung steht hier. Die FH ist ein moderner Neubau, sehr gut ausgestattet, Dornbirn liegt in Westösterreich, im Dreiländereck am Bodensee, eine schöne Urlaubsregion. Am Abend machten wir noch einen kleinen Stadtrundgang und genossen ein Gläschen Wein im Restaurant unseres Hotels.

Samstag fuhren wir dann in die Schweiz und schauten uns St. Gallen an. Jingjing war in erster Linie an der Uni interessiert, die sich aber als grauer Betonklotz und zur Zeit rießige Baustelle herausstellte. Was ich nicht wusste ist, dass ein Teil der Altstadt – das Stiftsviertel – zum Unesco Weltkulturerbe gehört. Dort besichtigten wir die Stiftsbibliothek mit einigen wertvollen Schätzen alter Schriftstücke.

Weiter fuhren wir nach Zürich, wo wir Tobias, Nicole und Elly besuchten, die uns mit einem leckeren Abendessen empfingen und mit denen wir uns am Abend schön unterhielten. Zum Sonntag führten sie uns nach einem gemütlichen Frühstück durch die Stadt und zeigten uns die verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Zürich gefällt uns sehr gut. Aufkommender Regen vermieste uns allerdings den Rückweg zur Wohnung entlang des Seeufers, so dass wir ziemlich durchnässt dort ankamen. Im Regen fuhren wir (Jingjing wiederum am Steuer) dann auch wieder nach Hause.

Dennoch ein schönes erlebnisreiches Wochenende. Wir danken für die Gastfreundschaft und bestimmt kommen wir auch nochmal nach Zürich, nicht zuletzt um die 25 EUR für die Autobahnvignette auch zu rechtfertigen ;-)

Fotos demnächst bei Flickr.

Update: Hier sind die Fotos.

Zu Besuch in Freiburg im Breisgau

Letzten Samstag waren Jingjing und ich zu einem Tagesausflug in Freiburg im Breisgau. Bei einem ausführlichen Stadtrundgang besichtigten wir Sehenswürdigkeiten wie das Colombischlössle, das historische Rathaus, Baslerhof und den Münsterplatz, sowie natürlich auch das Münster selbst. Wir stiegen auf den angrenzenden Schlossberg und dort auf den Turm, von wo aus man einen guten Blick auf die Stadt und die Umgebung hat. Außerdem statteten wir der Universität und ihrer Bibliothek einen Besuch ab.

Typischer Wegbegleiter in der Freiburger Innenstadt sind die Bächle, kleine Wasserrinnen am Straßenrand, man muss aufpassen, dass man nicht aus Versehen hinein tritt ;-)

Die Stadt machte einen lebendigen Eindruck, was sicher auch an der hohen Zahl von Studenten liegt. Da die Stadt im 2. Weltkrieg ziemlich zerstört wurde, hat man beim Wiederaufbau zwar die historischen Poportionen erhalten, an manchen Stellen aber einige Architektursünden (die wohl dem damaligen Zeitgeist entsprachen, heute aber wirklich hässlich wirken) aufgebaut.

Zum Abschluss unseres Ausfluges fuhren wir noch auf den 1284 Meter hohen Berg Schauinsland. Jedoch war das Wetter nicht auf unserer Seite und wir fanden uns in dichtem Wolkennebel und kühlen 1 Grad Celsius wieder, so dass uns ein Blick aufs Land verwehrt blieb.

Weitere Informationen über Freiburg in Wikipedia.

Fotos von unserem Ausflug gibt es in meinem Flickr-Album.

Eine Hochzeit in Norwegen

Letztes Wochenende waren Jingjing und ich gemeinsam mit Marco und Frances auf einem Kurztrip in Sandefjord/Norwegen. Anlass war die Hochzeit von Ellen und Patrick. Wir verbrachten zwei wunderbare Tage im Norden und erlebten eine schöne Feier nach mehr oder weniger norwegischer Tradition. Leider hat das Wetter nicht ganz mitgespielt, aber trotz Regen draussen, hatten wir Sonne im Herzen. Das strahlende, glückliche Lächeln der Braut war einfach bezaubernd. Weiter Fotos wie immer bei Flickr.

Auf geht’s!

Die nächsten Tage bin ich wieder viel unterwegs. Heute noch fahre ich nach Rastatt und morgen früh fliegen Jingjing und ich gemeinsam mit Marco und Frances nach Norwegen. Wir sind Gäste bei Patricks und Ellens Hochzeit in Sandefjord, worauf wir uns schon sehr freuen. Nächste Woche steht der Besuch der TYPO3-Konferenz ” T3CON” in Karlsruhe an. Ich bin schon sehr gespannt auf interessante Workshops und Vorträge und werde sicher hier darüber berichten.

Tagesausflug nach Baden Baden

Letzten Sonntag machten Jingjing und ich trotz schlechten Wetters einen Ausflug nach Baden Baden. Wir waren beeindruckt von der reichhaltigen Geschichte, den vielen Sehenswürdigkeiten und dem Reichtum der Stadt und ihrer Gäste. Den ganzen Tag schlenderten wir durch die Stadt. Unsere Eindrücke haben wir natürlich wieder auf Fotos festgehalten: bei Flickr.

Ausflug

Mit “Fremde werden Freunde” waren Jingjing und ich heute unterwegs in der Region Saalfeld/Rudolstadt. Zuerst machten wir einen kleinen Stadtrundgang in Saalfeld, danach besichtigten wir die Feengrotten. Anschließend machten wir eine Wanderung durch das Schwarzatal und kehrten im “Schweizerhaus”, wo wir uns mit Bratwurst und Brätel stärkten und aber auch viel Geld dafür loswurden. Auf der Rückfahrt besichtigten wir noch die Klosterruine Paulinzella. Nach 10 Stunden waren wir dann erschöpft und zufrieden zurück in Erfurt.

Auszeit

Über das verlängerte Wochenende werde ich in die Niederlande fahren. Heute nachmittag soll es losgehen. Den Donnerstag werde ich in Amsterdam verbringen bevor ich am Freitag Jingjing (京晶 , nicht zu verwechseln mit Jingjing 晶晶) vom Flughafen Schiphol abholen werde. Am Samstag wollen wir noch in den Burger’s Zoo gehen und anschließend zurück nach Erfurt fahren.

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